STA-Regel: Änderungskennzeichnung von Datensätzen (Alma / Aleph) - Umlenkung | GND-Datenfeld (Q14491)
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| Sprache | Bezeichnung | Beschreibung | Auch bekannt als |
|---|---|---|---|
| Deutsch |
STA-Regel: Änderungskennzeichnung von Datensätzen (Alma / Aleph) - Umlenkung | GND-Datenfeld
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Aussagen
<p>Umlenkungen können – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nur auf einen GND-Satz desselben Satztyps gemacht werden. Ausnahmen sind Umlenkungen zwischen Datensätzen folgender Satztypen:</p><table><tbody><tr><td><strong>b auf f oder g</strong></td><td>Bitte beachten, dass es Entitäten des Typs "g" gibt (z.B. Bauwerke), die in der Formalerschließung nicht zugelassen sind. In diesen Fällen ist das Teilbestandskennzeichen "f" im Verliererdatensatz zu löschen (oder ggf. temporär durch ein "s" zu ersetzen), da es sonst in den Siegerdatensatz übertragen werden würde (siehe dazu die untenstehende Tabelle zur Übertragung von Informationen vom Verlierer- auf den Siegerdatensatz).</td></tr><tr><td><strong>f auf b oder g</strong></td></tr><tr><td><strong>g auf b oder f</strong></td></tr><tr><td><strong>s auf p, b, f, g oder u</strong></td></tr></tbody></table>
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Alle anderen Kombinationen können nicht umgelenkt werden, sondern müssen mit dem neuen Satztyp neu erfasst werden und der Verlierersatz muss als Löschung gekennzeichnet werden. <br />Dabei müssen Verknüpfungen des betroffenen GND-Satzes zu Titeldaten manuell nachgearbeitet werden.
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<p>Die "Gewinnersätze" werden bei Umlenkungen wie folgt bestimmt:</p><table><colgroup class=""><col class="" /><col class="" /></colgroup><tbody class=""><tr class=""><th>Satztyp</th><th>Gewinnerdatensatz</th></tr><tr class=""><td><strong>b, f</strong></td><td><ol><li><strong>Ehemaliger GKD-Satz, wenn vorhanden</strong></li><li><strong>Datensatz mit dem besseren Katalogisierungslevel</strong></li><li><strong>Wenn das Katalogisierungslevel gleich ist, dann der ältere Datensatz</strong></li></ol></td></tr><tr class=""><td><strong>g</strong></td><td><ol><li><strong>Ehemaliger SWD-Satz, wenn vorhanden</strong></li><li><strong>Datensatz mit dem besseren Katalogisierungslevel</strong></li><li><strong>Wenn das Katalogisierungslevel gleich ist, dann der ältere Datensatz</strong></li></ol></td></tr><tr class=""><td><strong>p</strong></td><td><ol><li><strong>Datensatz mit dem besseren Katalogisierungslevel</strong></li><li><strong>Bei gleichem Katalogisierungslevel der Datensatz des Teilbestandes "s"</strong></li><li><strong>Wenn das Katalogisierungslevel gleich ist, dann der ältere Datensatz</strong></li></ol></td></tr><tr class=""><td><strong>s</strong></td><td><ol><li><strong>Datensatz mit dem besseren Katalogisierungslevel</strong></li><li><strong>Wenn das Katalogisierungslevel gleich ist, dann der ältere Datensatz</strong></li></ol></td></tr><tr class=""><td><strong>u</strong></td><td><ol><li><strong>Ehemaliger DMA-Satz, wenn vorhanden</strong></li><li><strong>Datensatz mit dem besseren Katalogisierungslevel</strong></li><li><strong>Wenn das Katalogisierungslevel gleich ist, dann der ältere Datensatz</strong></li></ol></td></tr></tbody></table>
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Bitte darauf achten, dass das Feld 1XX des Gewinnersatzes den aktuellen Regeln entspricht. Sollte der Verlierersatz einen korrekten bevorzugten Namen bzw. eine korrekte bevorzugte Benennung enthalten, der Gewinnerdatensatz dagegen eine andere Form, muss diese korrigiert werden. Dabei ist die Redaktionsanleitung zu beachten und der Gewinnersatz nach der oben angegebenen Reihenfolge zu bestimmen.
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<p>Bei Umlenkungen müssen fast alle Felder des Verlierersatzes in den Gewinnersatz manuell übertragen werden, wenn sie dort fehlen. Nur folgende Felder werden maschinell übertragen (wenn sie für den Zielsatz nicht zutreffen, bitte im Verliererdatensatz entsprechend korrigieren - siehe bspw. das Teilbestandskennzeichen "f" bei Gebäuden in der Fußnote 1 oben):</p><table><colgroup class=""><col class="" /><col class="" /></colgroup><tbody class=""><tr class=""><th>(Unter)Feld</th><th>Inhalt</th></tr><tr class=""><td><strong>024 $a</strong></td><td><strong> GND-Identifier (wird im Unterfeld $z angehängt)</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>024</strong></td><td><strong> Sonstige Standardnummern</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>079 $q</strong></td><td><strong> Teilbestandskennzeichen, wenn im Gewinnersatz nicht vorhanden</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>079 $u</strong></td><td><strong> Nutzungskennzeichen, wenn im Gewinnersatz nicht vorhanden</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>034</strong></td><td><strong> Koordinaten</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>035 $a</strong></td><td><strong> GND-Nummer wird 035 $z (Alte GND-Nummer)</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>035 $z</strong></td><td><strong> Alte GND-Nummer/Normnummer)</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>083</strong></td><td><strong> DDC-Notation</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>089</strong></td><td><strong> Veraltete DDC-Notation</strong></td></tr><tr class=""><td><strong>913</strong></td><td><strong> Alte Ansetzungsform</strong></td></tr></tbody></table>
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Werden GND-Sätze auf eine der oben genannten anderen Satzarten umgelenkt, werden die Verknüpfungen in anderen Normdatensätzen maschinell angepasst, d. h., dass die Feldnummern von 510 auf 511 bzw. 551, von 511 auf 510 bzw. 551, etc. verändert werden. Die Codes für Beziehungen ($4) werden nicht verändert; dies müsste bei Bedarf auch manuell gemacht werden.
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