STA-Regel: Identifikator für eine Manifestation | RDA-Eigenschaft - Musik (Noten, Tonträger, etc.) (Q9493)

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Deutsch
STA-Regel: Identifikator für eine Manifestation | RDA-Eigenschaft - Musik (Noten, Tonträger, etc.)
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    Aussagen

    Erfassen des Identifikators für eine Manifestation
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    Für Musiktonträger können Sie die European Article Number (EAN), den Universal Product Code (UPC) und andere Identifikationsnummern angeben. <br>Für Musiktonträger können Sie Bestellnummern eines Labels oder einer Vertriebsfirma angeben. Stellen Sie dabei immer den Bezug zum Namen des Labels oder der Vertriebsfirma her. Die Angabe eines Labelcodes ist fakultativ.
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    EMI Classics (LC 06646) 4 16742 2
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    Eine Nummernbezeichnung, die einer Manifestation aus Noten von einem Verlag zugewiesen wird. <br>Zur Musik-Bestellnummer gehören manchmal Initialen, Abkürzungen oder Wörter, die den Verlag identifizieren.<br>Die Nummer erscheint normalerweise nur auf der Titelseite, der Einbanddecke und/oder der ersten Seite von Musikalien.
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    Erfassen Sie eine Musik-Bestellnummer. Wenn einer Bestellnummer eine Abkürzung, ein Wort oder eine Phrase vorangeht, die/das den Verlag kennzeichnet, berücksichtigen Sie diese Abkürzung, dieses Wort oder diese Phrase als Teil der Nummer.
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    Bei Musikressourcen ist oft schwer zu entscheiden, ob eine Bestellnummer oder ein Gesamttitel mit Zählung vorliegt. Eine Bestellnummer identifiziert eine einzelne Ausgabe innerhalb der&nbsp; gesamten Produktion eines Verlages oder eines Labels &nbsp;und kann den (ggf. früheren) Verlagsnamen enthalten. Ein Gesamttitel liegt dagegen vor, wenn sich die zur Nummerierung gehörende sachliche Benennung auf einen&nbsp; Teil des Verlagsprogramms &nbsp;bezieht.&nbsp;Auch bei spezifischeren Angaben ist eher vom Vorliegen eines Gesamttitels auszugehen, insbesondere wenn eine Bandbezeichnung wie „Band", „Volume", „Nr." o. Ä. vorliegt.
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    Eine Nummernbezeichnung, die einer Manifestation aus Noten von einem Verlag zugewiesen wird.
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    Zu einer Druckplattennummer für Noten gehören manchmal Initialen, Abkürzungen oder Wörter, die den Verlag identifizieren. Sie ist manchmal gefolgt von einer Zahl, die der Zahl der Seiten oder Platten entspricht.<br>Die Nummer ist normalerweise am Fußende jeder Seite gedruckt und erscheint manchmal auch auf der Titelseite.
    0 Fundstellen
    Erfassen Sie eine Druckplattennummer für Noten. Wenn eine Nummer eine Abkürzung, ein Wort oder eine Phrase enthält, die/das einen Verlag kennzeichnet, berücksichtigen Sie diese Abkürzung, dieses Wort oder diese Phrase als Teil der Nummer.
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    <strong>Beispiele</strong>
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    Bei der Beschreibung von antiquarischen Notendrucken ist eine nähere Bestimmung der Druckplattennummer in Bezug auf das Herstellungsverfahren notwendig. Bei den Druckplattennummern, die auf den Noten unten mittig stehen und sich in der Regel auf jeder Seite wiederholen, muss zwischen sogenannten echten und unechten Druckplattennummern unterschieden werden.<br>Die echten Druckplattennummern sind in Notenausgaben zu finden, die zwischen ca. 1700 und ca. 1900 im Kupferstich- oder in einem anderen Metallplatten-Tiefdruckverfahren hergestellt worden sind. Charakteristisch für diese Drucktechnik sind die auf den Notenblättern hinterlassenen Einprägungen: die Ränder der Druckplatten haben sich in das Papier eingedrückt. Die Nummern auf den Druckplatten, denen zusätzlich Initialen der Verlage hinzugefügt sein können, halfen Druckern und Verlegern bei der Ordnung ihrer Archive. Sie ermöglichen heute in vielen Fällen die genaue oder ungefähre Datierung von Musikdrucken, sofern sie in chronologischen Listen zusammengestellt und in Fachliteratur über Musikverlagsproduktionen veröffentlicht sind. Geben Sie bei echten Druckplattennummern „Plattendruck“ in einer Anmerkung an.<br>Die unechten Druckplattennummern sind vom Verlag weiterhin zu Ordnungszwecken vergebene Nummern (bei Nachdrucken oftmals identisch mit der Nummer der originalen Druckplatten) in Notenausgaben, die in Flachdrucktechniken hergestellt wurden: im 18./19. Jahrhundert z. B. in Typendruck und Lithographie (Steindruck), ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Offsetdruck und später bis in die Gegenwart in verschiedenen modernen Vervielfältigungsverfahren. Beim Vorliegen unechter Druckplattennummern lassen Sie die Anmerkung zum Druckverfahren weg.
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    Sind in einer Informationsquelle neben einer durchgehenden Druckplattennummer zusätzlich auf einzelnen Seiten davon abweichende genannt, wird die Druckplattennummer angegeben, die sich auf die gesamte Informationsquelle bezieht; auf die Angabe der abweichenden Druckplattennummern kann verzichtet werden. In diesem Falle machen Sie eine Anmerkung, in der Sie den Sachverhalt erläutern.<br>Sind in einer Informationsquelle nur nacheinander wechselnde Druckplattennummern genannt, verzichten Sie auf die Angabe der einzelnen Druckplattennummern und machen stattdessen einen Hinweis in einer Anmerkung.
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